Die Veranstalter im Foyer

Das fachkundige Podium

Auftaktveranstaltung der bayernweiten Kino-Aktion unseres grünen Landesverbandes in Eckental war ein voller Erfolg.

„Der Bauer und sein Prinz“  lockte ungefähr 100 Gäste  in die Casino-Lichtspiele und die Diskussion mit Gertraud Switalski (Frohnhof), Franz Friedrich (Lilling), Johann Engelhard (Haslehof) und Peter Schubert (Rüsselbach) sowie der Landtagsabgeordneten Gisela Sengl und den beiden Kreisräten Barbara Poneleit und Manfred Bachmayer war interessant und anregend.

Sehr deutlich wurde die große Vielfalt, die hier vor Ort geboten wird:

Da gibt es Mutterkühe mit Kälbern, Schweine, Getreide. Hopfen, Süßkirschen, Zwetschgen, Äpfel, Birnen und Mirabellen. Milchwirtschaft, Weidehaltung von robusten Rinderrassen, Schafe und Ziegen. Ein Spezialbetrieb mit Geflügelaufzucht, der diese Produkte auch verarbeitet und durch die Gockelaufzucht dem unsäglichen Kükentöten etwas entgegensetzen will;  und Vieles mehr.

Alle vereint der Wille, den Boden ihrer Höfe auch für die zukünftigen Generationen fruchtbar zu erhalten, den Verbrauchern gute, gesunde Produkte anzubieten und selbst nicht durch den Einsatz häufig wechselnder Chemikalien – die vom Markt genommen werden, weil sie bei Mäusen Krebs verursachen – selbst zu erkranken.

Der Erhalt der wertvollen Ackerflächen muss uns ein dringendes Anliegen sein, Deutschland exportiert in großen Mengen Agrarprodukte, weil sie in Deutschland „kein Geld verdienen“. Der globale Markt spielt die Landwirte in der ganzen Welt gegeneinander aus und drückt dadurch die Erzeugerpreise > die Landwirte haben Druck, immer größere Mengen auf der gleichen Fläche zu produzieren. Diese Flächen vermehren sich aber nicht, im Gegenteil: Gisela Sengl: „in Bayern gehen durch Versiegelung Tag für Tag 23 Hektar Land verloren, da können wir nicht weiterhin immer größere Supermärkte auf die grüne Wiese setzen, die auch noch riesige Parkplätze betonieren, da muss dann halt mal eine Tiefgarage gebaut werden. Im Übrigen ist es sinnvoll, in unserer Ernährung wieder auf eine regionale Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung zu setzen, nur das wird auf Dauer unsere Ernährung sichern.“

70% der Lebensmittel werden weltweit von Kleinstbetrieben produziert, vor allem an der  Ausbildung fehlt es da, nicht nur in den „Entwicklungsländern“. Johann Engelhard: „Das dürfen wir nicht den großen Agrarfirmen überlassen, die sogar erfolgreiche Produkte vom Markt nehmen, weil die Bauern damit sicherere Erträge erreichen (z.B. gemischte Weizensaat)“

Auch Franz Friedrich sieht in der Ausbildung eine wichtige Aufgabe, zusätzlich sei wichtig: „bei der Tierhaltung mit ständig wachsenden Zahlen ist auch die Entsorgung von Mist und Gülle ein Problem; die Tiere werden mit Futter versorgt, das weitentfernt Stickstoff aus dem Boden holt, diese Nitrate belasten aber unsere heimischen Böden und das Trinkwasser!“

Peter Schubert: „ Es ist eine schöne Arbeit, weil es so viele verschiedene Aspekte und interessante Bereiche gibt, das wurde auch im Film schön dargestellt“.

Gertraud Switalski sprach ein wunderbares Schlusswort: „Wenn die Kinder zu mir in die Mühle kommen, erzähle ich immer, dass ich diese Arbeit mir Spaß macht und dass jeder sich eine solche Arbeit suchen sollte.“

Die Serie zur Ernährung und Landwirtschaft wird fortgesetzt, in den nächsten Wochen soll der Film 10 Milliarden, WIE WERDEN WIR ALLE SATT gezeigt werden. Am Schluss hat noch Barbara Cunningham von der Energie- und Klima-Allianz Forchheim auf eine Veranstaltung zu Terra Preta in Fürth hingewiesen.

Gisela Sengl,
MDL Bündnis 90/ DIE GRÜNEN  und selbst Biobäuerin

Barbara Poneleit,
Bündnis 90/ Die Grünen Igensdorf

Manfred Bachmayer,
Bündnis 90/ Die Grünen Eckental

Aus den Nordbayerischen Nachrichten Forchheim:

24.04.2014 Rolf Riedel

 

Gertraud Switalski schwört seit Jahren auf ökologischen Landbau. Ihre Haltung will sie auch im Rahmen der Filmvorführung bekräftigen. © Rolf Riedel

Johann Engelhardt lebt ökologischen Landbau schon lange. Seine Erfahrung und Haltung will er im Rahmen der Filmvorführung bekräftigen. © Rolf Riedel

Ein Abend rund um ökologische Landwirtschaft

Kinofilm über die Muster-Farm des englischen Prinzen - Lokale Experten diskutieren in Igensdorf

IGENSDORF - Ein Kinofilm mit dem Titel: „Der Bauer und sein Prinz“ soll unter Beweis stellen, dass ökologische Landwirtschaft mehr und mehr Anerkennung findet und durchaus funktionieren kann. Der Film wird am Montag, 27. April, um 20 Uhr, in den Casino-Lichtspielen in Eckental, Hauptstraße 55, gezeigt.  

„Sieht so das Paradies aus?“ fragt Filmemacher Bertram Verhaag, der die Zuschauer in seinem 80-minütigen Kinofilm nach Südengland entführt. Im Mittelpunkt steht die Ökologische Farm von Prinz Charles, der die Vision hat, die Welt ökologisch zu ernähren und die geschundene Natur zu heilen.

Mit Farmmanager David Wilson verfolgt der Thronfolger diese Idee seit mehr als 30 Jahren. Bertram Verhaag beobachtete in einem Zeitraum von mehr als fünf Jahren die Bemühungen der beiden Visionäre durch alle Jahreszeiten. Der Prince of Wales fühlt sich seit mehr als drei Jahrzehnten schon dem ökologischen Gedanken verbunden. Schon damals war ihm bewusst geworden, dass man Bauern nur von diesem Gedanken überzeugen kann, wenn man alte Muster aufgibt und sie durch Beispiele aus der Praxis überzeugt, dass wertvolles Ackerland im Einklang mit der Natur und ganz ohne Gifte zu bewirtschaften ist.

Landkreisübergreifend haben Vertreter von Bündnis 90/Die Grünen den Filmabend arrangiert.  Vertreter aus der Region diskutieren zum Thema aus praktischer Sicht.

Prominente Unterstützer

Einer ist Johann Engelhardt, Landwirtschaftsmeister, Biolandwirt vom Haselhof in Pettensiedel und 2. Bürgermeister von Igensdorf, der vor vier Jahren auf biologische Landwirtschaft umgestellt hat und seine 60 Kühe nach Bio-Anforderungen hält.

Auch Gertraud Switalski, Hauswirtschaftsmeisterin seit 36 Jahren, die das „Fronhofer Mühlen-Lädla“ betreibt, hat viel dazu zu sagen. Rede und Antwort wird auch Peter Schubert stehen, Betreiber des Demeter-Geflügelhofes in Unterrüsselbach, der vor einigen Jahren auf biologisch-ökologische Form umgestellt hat.

Unterstützung finden sie bei Barbara Poneleit, Kreis- und Gemeinderätin für die Grünen in Igensdorf, ehemals Betreiberin eines Naturkostladens, und beim Grünen-Kreisrat Manfred Bachmayer aus Erlangen-Höchstadt sowie der Grünen-Landtagsabgeordneten und Biobäuerin Gisela Sengl. 

Der Neue Wiesentbote

Die Online-Zeitung für die Fränkische Schweiz

Ökologische Landwirtschaft: Kinofilm und Filmgespräch in Eckental 


„Der Bauer und sein Prinz“ ist ein aktueller Kinofilm, der den englischen Ökobauernhof „Duchy Home Farm“ portraitiert. Bauern aus ganz Großbritannien pilgern dorthin, um sich anzuschauen, wie nachhaltige Landwirtschaft funktionieren kann. Dieser 80-minütige Dokumentarfilm läuft in Kinos in ganz Europa und wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

Diesen Film zeigen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Igensdorf, Eckental, Gräfenberg und Neunkirchen am Brand in Zusammenarbeit mit den Casino Lichtspielen Eckental am 27.04.2015

Prinz Charles hat eine Vision: 

Er will die Welt ökologisch ernähren und zeigen, dass man mit nachhaltiger Landwirtschaft einen wichtigen Beitrag zum Natur- und Umweltschutz leisten kann. Dieses Ziel verfolgt er gemeinsam mit seinem Farmmanager seit mehr als 30 Jahren auf der Duchy Home Farm. Aus ganz Großbritannien pilgern Bäuerinnen und Bauern hierher, und holen sich den Mut und das Wissen zur Umstellung ihrer eigenen Landwirtschaft.


Der Film zeigt: ökologische Landwirtschaft ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch eine echte betriebswirtschaftliche Alternative. 

ANSCHLIESSENDES PUBLIKUMSGESPRÄCH
mit
Gisela Sengl,
Landtagsabgeordnete und selbst Biobäuerin

Barbara Poneleit,
Bündnis 90/ Die Grünen Igensdorf

Manfred Bachmayer,
Bündnis 90/ Die Grünen Eckental

Gertraud Switalski,
Meisterin der ländlichen Hauswirtschaft,
Fronhofer Mühlenlädla

Johann Engelhardt,
Landwirtschaftsmeister, Biolandwirt vom Haselhof Igensdorf

Peter Schubert,
Demeter Geflügelhof Unterrüsselbach

 

                                 

Ein Beispiel macht Schule:

Seit Längerem verärgert mich die Argumentation der deutschen Regierung gegenüber Griechenland. Die massive Sparpolitik in Krisenzeiten ist wirtschaftlich und menschlich nicht vertretbar. Noch schlimmer ist für mich den Sprachgebrauch in Bezug auf die Zwangsanleihe möglichst häufig von Reparationen gesprochen und geschrieben wird. Denn auch wenn die Frage der Reparationen endgültig geklärt sein sollte – auch dieser Auffassung muss sich nicht zwingend jeder Bürger Europas anschließen, da ja nicht alle Staaten an der Regelung beteiligt waren, die Opfer der Faschistischen Kriegspolitik der Nazis waren – so ist dieser Kredit keinesfalls rechtssicher beglichen worden.

Es ist beschämend, dass gerade einem Land in einer solchen wirtschaftlichen Krise, durch unsere Kanzlerin und den Finanzminister sehr von oben herab begegnet wird, solange diese Schuld nicht beglichen wurde.

Ein Artikel in der TAZ, der auf den absichtlichen Verzicht der sogenannten 4 + 2 – Verträge auf einen Friedensvertrag, um eine erneute Diskussion von Reparationsforderungen zu vermeiden, hinwies hat mich zum Nachdenken gebracht.

Die Aktion von Toni Schuberl* aus Passau hat mich überzeugt:  Somit habe ich heute ebenfalls meinen Anteil an der Zwangsanleihe von 1942, in Höhe von 135€ an die Organisation „Ärzte der Welt“ überwiesen

Barbara Poneleit

23.03.2015

*(http://www.wochenblatt.de/nachrichten/passau/regionales/Passau-Gruene-Griechenland;art1173,295782)

 

Dezember 2014 Gruß zum Neuen Jahr

Die Große Koalition steht und es wird eine schwere Zeit anbrechen für die Opposition, eine schwierige Situation für die parlamentarische Demokratie.

Umso wichtiger wird die Kommunalwahl im Frühjahr für alle progressiven Kräfte.

Die Zukunft wird auch auf kommunaler Ebene gestaltet und gerade dort sehen wir doch die Auswirkungen der Politik auf unser direktes Lebensumfeld am deutlichsten.

Zukunft gestalten heißt für uns GRÜNE nicht nur auf die Wahlergebnisse schielen, sondern wirklich die kommenden Generationen im Blick zu haben.

Ein ständiger Verbrauch der vorhandenen Recourcen, ein ständiges Wachstum auf Kosten der „weniger entwickelten Länder“, oft sogar unter dem Vorzeichen der „Entwicklungshilfe“ oder zumindest der wirtschaftlichen Entwicklung kann nicht das Ziel politischen Gestaltens sein.

Doch es geht uns nicht um weniger, sondern um mehr:

  • Mehr Lebensqualität für alle Bürger dieser Welt
  • Mehr erneuerbare Energie nutzen, die von der Natur unentgeltlich zur Verfügung gestellt wird
  • Mehr Bildung für alle - Bau- und Erhaltungsmaßnahmen von Krippen, Kindergärten, Schulen und Universitäten sind keine Bildungsausgaben!
  • Mehr Transparenz und Beteiligung der Bürger in der Politik

Diese Herausforderungen sind nicht mit den alten Konzepten und veralteten Gesellschaftsbildern zu bewältigen, nur Bündnis 90/ DIE GRÜNEN haben Ideen, die diese Aufgaben bewältigen lassen.

Mit drei neuen Ortverbänden im Landkreis können diese Zukunftsthemen Einzug halten in die alltägliche Politik vor Ort

Unterstützt Eure GRÜNEN, damit auch Eure Gemeinde und der Landkreis von diesem Zukunftskonzept profitieren können

Freut Euch mit uns  auf ein neues GRÜNERES Jahr 2014 und genießt die Feiertage

 

Igensdorf, 28.11.2013

Grüne Weihnachten in Igensdorf!

Alle Jahre wieder verkommt Weihnachten zum Fest des Konsums und des ökologischen Wahnsinns. Bevor sich wieder die nachweihnachtlichen Müllberge türmen und Millionen Bäume aus ganz Europa in deutschen Wohnzimmern vertrocknen, wollen die Grünen in Igensdorf mögliche Alternativen diskutieren. Wie kann man Weihnachten ökologisch und nachhaltig gestalten?

Dazu lädt der Igendsdorfer Ortsverband BÜNDNID 90/DIE GRÜNEN zur öffentlichen Weihnachtsfeier ein. Am Dienstag den 17. Dezember im Gasthof Goldener Stern werden bei Bio-Plätzchen und Bio-Glühwein verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, wie man Weihnachten umweltfreundlicher feiern kann. Was kann jeder Einzelne dafür tun, ohne dabei auf die alten Traditionen und Gewohnheiten zu verzichten? Wo versteckten sich die Umweltkiller im Weihnachtstrubel?

Jeder ist herzlich eingeladen, der bereit ist, die weihnachtlichen Gepflogenheiten zu hinterfragen und der vielleicht mit eigenen Vorschläge etwas zum Thema „grüne Weihnachten“ beitragen kann. Es wird eine lebhafte Diskussion erwartet; jedoch am Ende sollen die Teilnehmer mit einem guten Gefühl nach Hause gehen und sich auf grüne Weihnachten freuen, die gerne auch verschneit sein dürfen.

 

Igensdorf, den 24.03.2014

Syrienhilfe Igensdorf ein voller Erfolg

In einer kurzfristig organisierten Sammelaktion (angeregt von Sabine Patz) haben die Igensdorfer Bürgerinnen und Bürger ca. 230 Pakete mit Babynahrung und Grundnahrungsmitteln gefüllt. Diese wurden von Günter Lang ins Lager der BARADA-Syrienhilfe nach Münchberg gefahren.

Die Organisatoren wurden von der Resonanz bestärkt, eine zukünftige Wiederholung ins Auge zu fassen. Gerade die Möglichkeit, spontan noch einzukaufen und die weitere Verpackung in die Hände der fleißigen Helfer zu legen, wurde gerne genutzt. Außerdem hatten viele aufmerksame Spender schon vorher Carepakete oder Pakete mit Babynahrung zusammengestellt und diese am Fahrzeug abgegeben.

Wir danken allen Beteiligten für ihre großzügigen Spenden und den Einsatz vor Ort. Am Packtisch entstand der Eindruck, alle haben darauf gewartet, endlich etwas tun zu können.

Der Aufforderung, die Sammlung zu wiederholen werden wir gerne nachkommen, sobald klar ist, dass der LKW heil angekommen ist und die Hilfsbedürftigen erreicht hat. Von der Organisation wurde uns schon zurückgemeldet, dass auch zusätzliche Geldspenden für Babynahrung eingegangen sind.

Auch dafür ein „Herzliches Dankeschön“.

 

Kinder und Familien ins Zentrum kommunaler Politik

Kommunale Familienpolitik muss einen höheren Stellenwert erhalten, denn nur eine kinderfreundliche Gemeinde ist auch eine zukunftsfähige Gemeinde.

Wir GRÜNE wollen Kinder in den Mittelpunkt unserer politischen Arbeit rücken. Dazu gehören Maßnahmen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern, insbesondere bessere Möglichkeiten der Kinderbetreuung, der Ausbau von Ganztagsschulangeboten und eine kindgerechte Gemeindeentwicklung, die ein bespielbares Wohnumfeld schafft.

Wir müssen unsere Gemeinden wieder kinderfreundlich machen. Dazu gehören Kinderspielplätze und verkehrsarme öffentliche Räume für Kinder und Jugendliche ebenso wie bedarfsgerechte Kindertagesbetreuung für alle Altersgruppen.

Auch Jugend braucht den kommunalen Raum, junge Menschen sollen nicht der Wirklichkeit angepasst werden, sondern eigene Wege gehen dürfen. Dazu brauchen sie auch öffentliche Treffpunkte zum Austauschen, Reden und Zuhören.

Eltern brauchen für ihre Kinder ausreichende und verlässliche Betreuungsangebote, damit sie ihr Leben mit Kindern und ihren Beruf in Einklang bringen können, ohne Benachteiligungen und Einbußen zu erleiden.

Die Finanzierung soll die drei Säulen Öffnungszeiten (auch während der Ferienzeiten), Anzahl der Kinder und Qualität ausreichend berücksichtigen und krankheitsbedingte Fehl- oder Fortbildungszeiten des Personals absichern.

Dazu sollten alle Einrichtungen an einen Tisch gebracht werden, damit Öffnungszeiten und Urlaubszeiten den Bedürfnissen der Familien angepasst werden können, eine Kooperation gegebenenfalls zwischen den einzelnen Trägern und der Gemeinde.

Daher ist es Höchste Zeit für Grün in der Marktgemeinde Igensdorf

Die Energiewende im Blick – vom atomaren Zeitalter in eine regenerative Zukunft

Die Zukunft der Energieversorgung ist regenerativ und dezentral.

Sonne, Wind, Biomasse, Erdwärme: Diese erneuerbaren Energieträger sind auch in unserer Gemeinde  im Überfluss vorhanden.  Wohlstand, Gesundheit und Mobilität sind von einer zukunftssicheren klimaneutralen Energieversorgung abhängig.

Dass diese auf der Basis fossiler und somit begrenzter Energieresourcen nicht gesichert werden kann, sollte uns allen klar sein.

Eine große Mehrheit in der Bevölkerung fordert die Energiewende, verbunden mit dem Atomausstieg. Dieser wurde schon zweimal beschlossen, es gibt keinen Weg zurück.

Eine sichere Energieversorgung kann nur mit zukunftsfähigen Technologien erreicht werden im Einvernehmen und unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.

Schon heute gibt es Häuser, die mehr Energie erzeugen, als sie verbrauchen. Auch findet man immer mehr beispielhafte Kommunen, die diesen Anspruch erfüllen.

Die kostengünstigste Energie ist dabei auch die, die nicht benötigt wird.

Dezentrale Systeme kombiniert mit modernen Speichertechnologien und intelligenten Netzen, bieten eine Versorgungssicherheit, die mit Großkraftwerken nur mit unnötigen Überkapazitäten zu erreichen sind.

Dazu bietet die Wasserstofftechnologie (power to gas) eine Möglichkeit, Energie aus regenerativen Energieträgern „zwischenzulagern“ und im Bedarfsfall abzurufen. Wir brauchen moderne Energiespeichertechnik als Grundlage für die Versorgung der Bevölkerung mit erneuerbarer Energie. Hocheffiziente Umwandlung und standortangepasster möglichst minimierter Verbrauch sind Einstiegstechnologien in eine gerechte und nachhaltige Energieversorgung

Der Übergang vom atomaren und fossilen Zeitalter ins Zeitalter der Erneuerbaren hat längst begonnen, auch viele Igensdorfer Bürgerinnen und Bürger haben daran mitgewirkt.

Deshalb: Höchste Zeit für Grün in Igensdorf

Breitband DSL in allen Ortsteilen abgeschlossen?

Nach dem Spiel ist vor em Spiel:

Auch wenn jetzt in allen Gemeindeteilen der Zugang zum DSL-Netz über derzeit finanzierbare  Zwischenlösungen abgeschlossen wurde, kann sich die Gemeinde nicht auf diesem Erfolg ausruhen.

Sowohl  das Gewerbe, das in der Gemeinde für Arbeit und Einkommen sorgt, als auch die Bürgerinnen und Bürger, die möglicherweise mit Homeoffice ihre Mobilität erhalten wollen, sind auf eine höhere Taktfrequenz angewiesen, als derzeit flächendeckend verfügbar ist.

Schlechte Bitraten erhöhen somit den Verkehr, die Gemeinden werden abgehängt und der Berufsverkehr verschlechtert sowohl die Verkehrssituation als auch die Wohnqualität, oder sie fördern den Wegzug der jüngeren Generation.

Deshalb müssen alle Anstrengungen unternommen werden, die Situation zu verbessern. Wie der Presse zu entnehmen war, sind von den Fördergeldern der Staatsregierung nur Bruchteile abgerufen worden.

Gerade in unserem ländlichen Raum ist die Wirtschaftlichkeitslücke groß. Kein Unternehmen wird auf absehbare Zeit in den Ausbau hochleistungsfähiger Breitbandnetze investieren, wenn diese Investition nur durch die geringe Anzahl der Nutzer vor Ort unrentabel bleibt.

Das schnelle Netz gehört für uns zur Daseinsfürsorge, wie Wasser und Strom und aus diesem Grunde müssen auch kleine Gemeinden die Förderprogramme und die Fachkenntnisse der Staatsregierung nutzen.

Wir brauche frischen Wind im Gemeinderat.

Daher ist es höchste Zeit für Grün in der Marktgemeinde Igensdorf.

Aufstellungsersammlung

Am 10.01.2014 fand in Igensdorf die Aufstellungsversammlung für die Liste zur Gemeinderatswahl statt.

Es waren 15 geladene Gäste mit Stimmberechtigung anwesend, zwei  Bewerberinnen hatten sich entschuldigt.  Ein Bewerber hat sich spontan  auf der Versammlung  dazu entschieden zu kandidieren.

Es fand eine lebhafte Vorstellungsrunde statt, einhellige Meinung der Anwesenden war die Notwendigkeit eines Stilwechsels in der Gemeinderatsarbeit.

Alle haben die unsäglichen Querelen der letzten Zeit als einen Grund genannt, sich zu engagieren.

Auch das Argument, eine echte Alternative zu

  • den vielen Untergruppierungen der CSU
  • der SPD 
  • der Freien Wähler, die ja auch eher einer CSU-Gruppierung nahzustehen scheinen

unterstützen zu wollen, wurde von den meisten Kandidatinnen und Kandidaten genannt.

Auf der Liste stehen 15 Kandidatinnen  und Kandidaten aus fast alle Ortsteilen der Marktgemeinde Igensdorf:

  1. Barbara Poneleit,  Oberlindelbach
  2. Günter Lang,  Pettensiedel
  3. Jürgen Gajowski,  Stöckach
  4. Susanne Rehm, Stöckach
  5. Detlev Blum, Rüsselbach
  6. Thomas Kleisny, Letten
  7. Marcela Bauer, Unterlindelbach
  8. Sabine Patz, Igensdorf
  9. Daniel Spörler, Mitteldorf
  10. Christine Lang, Pettensiedel
  11. Kathrin Hajak, Pettensiedel
  12. Helga Wölfel, Letten
  13. Iris Theune, Pettensiedel
  14. Holger Jergius, Pommer
  15. Christian Hartmann, Igensdorf

Mit acht Frauen wird das Beispiel der GRÜNEN deutlich, die Verantwortung in allen Bereichen auch geschlechtergerecht aufzuteilen.

Der Fraktionsvorsitzende der Grünen, im Kreistag  Karl Waldmann hat die Wahl geleitet.

 Barbara Cunningham, eine Kandidatin aus Neunkirchen dokumentierte durch ihre Anwesenheit  auch unsere gemeinsame Absicht im Landkreis möglichst gut vernetzt zusammenzuarbeiten.

Wir haben in der Vorbereitungszeit von vielen Bürgerinnen und Bürgern Zuspruch und Unterstützung erhalten

Auch hier bedanken sich die Igensdorfer Grünen bei allen  Beteiligten.

Jürgen Gajowski, Günter Lang, Barbara Poneleit

Wie glaubwürdig ist Politik?

Schade, dass die Mitbewerber  dieses Forum der Veröffentlichung nutzen,

um mit  aggressiven Formulierungen, aktive Gemeinderäte und Teile der Bevölkerung,

die an öffentlichen Gemeinderatssitzungen anwesend waren,  anzugreifen.

Dies zeigt ganz  deutlich, dass bestimmte Gruppen auch nach der Wahl weiterhin eine

sachliche und konstruktive Arbeit verhindern werden. Das geschah jetzt schon zu lange.

Auch das verbieten von Bürgerbegehren gerichtlich durch setzten zu wollen,

obwohl das Landratsamt sie schon für rechtens erklärt hat, ist alles andere als Bürgernah.

Wir Grüne  stehen für:

•Ehrliche Politik statt Postengeschachere und persönliche Bereicherung

•Verlässlichkeit statt Worthülsen und leere Versprechungen

•Wir wollen ein friedliches Miteinander und eine Bürgerbeteiligung, die ihren Namen verdient.

•Allgemeinwohl statt  Einzelinteressen, egal ob für Bürger, kleine Firmen oder große Konzerne

•Transparenz und Bürgerbeteiligung, Offenheit und Lernfähigkeit  sind uns wichtig

und nicht nur Papiertiger zur Stimmungsmache.

In diesen Sinne:

Zeit für Grün in der Marktgemeinde Igensdorf

Grußbotschaft der Grünen Liste

Grüne Kommunalpolitik steht für eine solide und zukunftsorientierte Finanzpolitik.

Wir wollen mehr Transparenz und eine bessere Bürgerbeteiligung, (statt diese gerichtlich erstreiten zu lassen).

Bündnis 90/ DIE GRÜNEN wollen die Gemeinden, Städte und Landkreise unabhängig von Erdöl-, Erdgas- und Uranimporten machen.

Dazu benötigt jede Kommune ein Klimaschutzkonzept, das mit den Bürgerinnen und Bürgern zusammen erarbeitet werden muss.

Eine große Energiequelle ist dabei der effiziente Einsatz von Energie und die Nutzung der Quellen, die uns die Natur unentgeltlich zur Verfügung stellt: Sonne und Wind.

Für eine nachhaltige Gemeindeentwicklung ohne zusätzlichen Flächenverbrauch, eine Gestaltung die Leerstände und absehbare Leerstände in die Planung miteinbezieht, um die Ortskerne lebendig zu erhalten.

Zur Kommunalen Daseinsvorsorge gehört für uns der schnelle Zugang zum Internet. Für eine zukunftsfähige Gemeinde ist der flächendeckende Ausbau eines leistungsfähigen Datennetzes eine Grundvoraussetzung, um als Wohn- und Arbeitsort attraktiv zu bleiben.

Dazu sollte auch eine stärkere regionale Zusammenarbeit über die Grenzen der Kommune hinweg erfolgen, der Blick über den „Tellerrand“ der Gemeindegrenze hinweg kann Zeit, wertvolle Flächen und bares Geld sparen. Dazu muss ein Prozess in Gang kommen, der transparent gestaltet auch die Bürgerinnen und Bürger miteinbezieht.

Wir wollen unsere schöne Landschaft und vielfältige Natur für uns und die kommenden Generationen erhalten.

Wir kämpfen für den Schutz von Natur und Umwelt, damit wir gesunde Lebensmittel erhalten und auch für die Zukunft fruchtbare Böden, sauberes Wasser und reine Luft hinterlassen.

Die Gemeinden können in ihrer Beschaffung beachtliche Beiträge für regionale Kreisläufe leisten, dabei wird unnötiger Verkehr vermieden und die Kaufkraft bleibt in der Region.

Eine umweltfreundliche Mobilität für alle beinhaltet auch die Förderung, die Busse und Bahnen zu nutzen:

Um die Gräfenbergbahn attraktiver zu machen, fehlen an den Igensdorfer Bahnhöfen sowohl P&R-Möglichkeiten, als auch Fahrradständer.

Zwischen den Gemeindeteilen sollte das Rad- und Fußwegenetz ausgebaut werden.

Eine moderne Kommunalpolitik nutzt die Kompetenzen und Kenntnisse ihrer Bürgerinnen und Bürger, indem sie durch Beteiligung und Mitsprache das ehrenamtliche Engagement fördert, die Menschen aktiv an Entscheidungen mitwirken lässt und so eine wirkliche Gemeinschaft entstehen lässt.

Eine bayerische Kommunalpolitik muss im Zeitalter des demografischen Wandels auch stärker für Jugendliche und mit Jugendlichen zusammenarbeiten. Junge Menschen brauchen Raum und Möglichkeiten außerhalb von Elternhaus und Schule.

Um ihnen auch selbst eine Stimme zu geben, sollte das Wahlalter bei Kommunalwahlen und Bürgerentscheiden auf 16 Jahre abgesenkt werden. Nur so begegnet kommunale Politik jungen Menschen mit dem nötigen Respekt und macht die Kommune zu einem Lebensraum mit Zukunft.

Um den Grünen Wandel in den bayerischen Kommunen mit Schwung weiter

voranzubringen, brauchen wir Ihre Unterstützung.

Stimmen Sie am 16. März 2014 für mehr GRÜN in unserer Gemeinde.

 

 

 Am 18.10.2013 folgte dann die Gründung

des Orstvereins


Termine & Info

12.06.2018, 19:30 Uhr
Gleiche Lebensbedingungen - egal wo Du lebst Kerstin Celina beleuchtet Lebensumstände und Partizipation für Jugendlichen auf dem Land

21.06.2018, 19:30 Uhr
Markus Ganserer: Gleiche Chancen – egal wo du Lebst - Grüne Konzepte für den ländlichen Raum in Forchheim Hier geht es um Mobilität

12.07.2018, 18:00 Uhr
Gisela Sengl:gesunde Landwirtschaft, gesundes Essen Düngemittelverordn. und Trinkwasserschutz in Forchheim Wir wandern vom Bahnhof Rüsselbach entlang dem Kulturenweg zum Hof von Peter Schubert - Vortrag und Diskussion auf dem Hof

19.07.2018, 19:30 Uhr
Christian Magerl: Gewässerschutz

20.09.2018, 19:30 Uhr
Jürgen Mistol: Wohnen